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Mein Leben nach der Todeszelle von Damien Echols

 Im Jahr 1993 wurde Damien Echols und zwei andere unter dem Namen „The West Memphis Three“ bekannt. Sie wurden festgenommen und für schuldig befunden, drei 8-jährige Jungen ermordet zu haben. Echols wurde zum Tode verurteilt, die anderen zu lebenslangen Haftstrafen. In den folgenden Jahren wurden die „WM3“ weltweit zum Symbol für die Verfehlungen des amerikanischen Justizsystems und erhielten breite Unterstützung in der Öffentlichkeit. In einer Wende der Situation und aufgrund neuerlicher DNA-Tests wurden alle drei Männer im August 2011 entlassen. Nun schildert Damien Echols, der stets seine Unschuld beteuerte, was es bedeutet 18 Jahre lang in der Todeszelle zu sitzen.

Ein Buch, das Sie schockieren wird! Die Ungerechtigkeit, die Menschen im Namen der Justiz angetan wird, zeigt hier sein grausames Bild. Hätte Damien Echols nicht seinen eigenen Weg gefunden, mit dem Leben im Gefängnis zu Recht zu kommen, ihn hätte nicht die Giftspritze hingerichtet, sondern das Leben im Gefängnis selbst. In seinen Erinnerungen schreibt er von seiner nicht einfachen Kindheit und Jugend und den schwierigen Familienverhältnissen. Er geht ausführlich auf seinen Fall und seine Zeit im Gefängnis ein. Ein Bericht, dem man jede Sekunde mit wachen Augen folgt. Mit „Mein Leben nach der Todeszelle“ gehen Sie durch die literarische Hölle!

Goldmann, 410 Seiten; 19,99 Euro


 

 

Quelle:www.denglers-buchkritik.de



Zuletzt geändert von Matthias Kehmeier (kehmeier)  am 2.7.2013  um 05:16
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