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1813 - Kriegsfeuer von Sabine Ebert

 Frühjahr 1813. Napoleon herrscht über Europa, die Menschen leiden. Nach der Niederlage der Grande Armée in Russland gehen Preußen und das Zarenreich zum Gegenangriff über. In Sachsen müssen die Menschen Entscheidungen treffen, die ihr Leben verändern werden: eine Mutter, die verzweifelt auf die Rückkehr ihrer Söhne hofft, ein General, der seinen Kopf riskiert, damit sich Sachsen den Alliierten anschließt, eine Gräfin, die aus Liebe zur Spionin Napoleons wird, zwei Studenten, die zu den Lützowern wollen, die junge Henriette auf der Flucht vor Plünderern. Die Menschen wollen Frieden, während die Herrscher insgeheim Europa längst unter sich aufgeteilt haben und so eine gewaltige Schlacht heraufbeschwören.

Sabine Ebert hat mit der „Hebammen“-Saga schon Historie vom Feinsten geschrieben. Aber mit „1813“ landet sie einen historischen Mega-Kracher! Sabine Ebert schildert die Napoleonzeit prächtig und detailgetreu. Sie nimmt einen mit in eine Epoche, die das Bild von Europa für immer veränderte. Ebert schafft das Kunststück, dass der Leser Teil der Geschichte wird. Er lebt, leidet, kämpft und freut sich mit den Figuren. Über 900 Seiten historischer, lehrreicher und lebhafter Geschichtsunterricht. Sabine Ebert hat mit dem Epos „1813 – Kriegsfeuer“ ein deutsches „Vom Winde verweht“ geschrieben“. Extraklasse! Wer nach dem Mega-Besteller „1812 – Napoleons Feldzug in Russland“ von Adam Zamoyski nun über die Napoleonzeit als Roman mehr erfahren will, liegt mit diesem Buch genau richtig.

 

Quelle: www.denglers-buchkritik.de

Knaur, 924 Seiten; 24,99 Eur



Zuletzt geändert von Matthias Kehmeier (kehmeier)  am 25.5.2013  um 16:49
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